Waffengesetz

 

 

Kleiner Waffenschein SRS-Waffen

Der Erwerb und Besitz von SRS-Waffen (Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen) mit PTB-Zulassungszeichen   ist ab 18 Jahren frei.

Alle Personen, die diese Waffen in der Öffentlichkeit bei sich tragen/führen möchten, müssen einen so genannten "Kleinen Waffenschein" besitzen. Der "Kleien Waffenschein" wird auf Antrag von der örtlich zuständigen Waffenbehörde erteilt, wenn der Antragstellerzuverlässig ist und die persönliche Eignung besitzt. Diese kann unter anderem dann nicht gegeben sein, wenn Vorstrafen vorliegen oder Alkohol- oder Drogenabhängigkeit besteht. Zur Beurteilung der Zuverlässigkeit und der Eignung wird in er Regel eine Auskunft aus dem Bundeszentralregister, aus dem staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregister und von der Polizei eingeholt.

Wer mit Gas- und Signalwaffen nur in seiner eigenen Wohnung, Geschäftsräumen oder des eigenen befriedeten Besitztums umgehen will, braucht keine Erlaubnis.

Das Schießen in der Öffentlichkeit ist allerdings auch mit einem erteilten "Kleinen Waffenschein" verboten!

Jedes Schießen außerhalb von Schießständen ist erlaubnispflichtig. Ausnahmen gemäß § 12 Abs. 4 WaffG.

a) Notwehr, Notstand

b) mit Signalwaffen bei Not- und Rettungsübungen

c) mit Schusswaffen aus denen nur Kartuschenmunition verschossen werden kann

   (1) durch mitwirkende an Theateraufführungen und diese gleich zu achtende Vorführung

   (2) zum Vertreiben von Vögeln in landwirtschaftlichen Betrieben

d) im befriedeten Besitztum - mit Genehmigung des Inhabers des Hausrechtes - mit Schsswaffen, aus denen nur Kartuschenmunition verschossen werden kann

e) mit Schreckschuss- oder Signalwaffen zur Abgabe von Start- oder Beendigungszeichen im Auftrag der Veranstalter Sportveranstaltungen, wenn eine optische oder akustische Signalgebung erforderlich ist.

Wer die Waffe in der Öffentlichkeit führt, muss stet auch der erteilten "kleinen Waffenschein" und seinen gültigen Personalausweis oder Pass mitführen. Verstöße dagegen stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 10.000,00 Euro geahndet werden können.

Die Waffe ist verdeckt zu führen (Auflage gem. § 9 Abs. 1 und 2 WaffG). Ein Verstoß gegen diese Auflage ist ebenfalls bußgeldbewährt und kann eine Ahndung mit einer Geldbuße bis zu 10.000,00 Euro sowie den Widerruf des "Kleinen Waffenscheins" nach sich ziehen.

Das führen solcher Waffen in der Öffentlichkeit ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat nach dem Waffengesetz dar und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren geahndet werden. 

Ebenso drohen der Verlust aller waffenrechtlichen Erlaubnisse sowie die Einziehung der Waffe/Waffen.

 

Dauer des Lehrgangs

1 Tage Unterricht, in 8 Vollzeitstunden

 

Lehrgangsinhalte

  • Was sind SRS Waffen?
  • Funktion- und Wirkungsweise von SRS Waffen und wie gehe ich mit ihnen um?
  • Waffengesetz, was ist verboten und was ist erlaubt?
  • Der "Kleine Waffenschein"
  • Praktischer Umgang mit SRS Waffen, Übungen am Schießstand.

 

Lehrmittel

  • Sämtliche für die praktische Ausbildung benötigten Waffen und die dazugehörigen Munitionen werden zur Verfügung gestellt.

 

Termine / Konditionen / Anmeldung

 

Veranstaltungsort

  • Fulda

 

Schießstand

Waffen Janka OHG

Am Rabenstein 4

36100 Petersberg